• UPDATE DER U-FORM TESTAUSWERTUNG

    Erfahren Sie mehr über das neue, optimierte Auswertungsschema der u-form Testverfahren für Ihre gezielte Bewerberauswahl.

  • UPDATE DER U-FORM TESTAUSWERTUNG

    Mehr über das optimierte Auswertungsschema der u-form Testverfahren zur gezielten Bewerberauswahl erfahren.

Neues Auswertungskonzept der u-form Testverfahren


Unsere Studie „Azubi-Recruiting Trends“ zeigt, dass der Markt inzwischen ein Bewerbermarkt ist. Dies erfordert einen genauen Blick auf die zur Verfügung stehenden Kandidatinnen und Kandidaten. Der Fokus sollte darauf liegen, schon bei der Vorauswahl geeignete Kandidat*innen nicht auszuschließen. Deswegen haben wir unser Auswertungsschema angepasst.

Das neue u-form Auswertungsschema ermöglicht Ihnen eine schnellere und differenzierte Bewerberauswahl und unterstützt Sie optimal dabei, ausbildungsgeeignete Bewerberinnen und Bewerber zu identifizieren.

Drei gute Gründe für die Anpassung unserer Testauswertung:

  1. Die neue Auswertungssystematik bietet Ihnen einen differenzierten Blick, damit Ihnen in Zukunft keine geeigneten Bewerbenden mehr entgehen.
  2. Auf Basis von statistischen Optimierungen unserer Testverfahren, haben wir das Auswertungsschema neugestaltet. Dies ermöglicht eine noch bessere Identifikation von geeigneten Bewerberinnen und Bewerbern..
  3. Die statistische Optimierung erfolgte auf Basis einer Vielzahl realer Bewerberdaten und bietet Ihnen damit eine gute Ergebniseinordnung.

Neugierig geworden?

Sie wollen mehr über unsere optimierte Testauswertung erfahren? Jetzt zum kostenlosen Webinar anmelden!

WEBINAR Testauswertung

mit Sabrina Johannsen,
Vertriebsleiterin u-form Testsysteme

Sabrina Johannsen

Sabrina Johannsen stellt Ihnen gerne unsere verbesserte Testauswertung im Detail vor und erläutert Ihnen dabei auch alle Hintergründe, die uns letztlich zur Anpassung unseres Auswertungskonzepts motiviert haben.

Neues Auswertungskonzept

Online-Tests

Zukünftig wird das Ergebnis der u-form Online-Tests über einen Normvergleich als Prozentrang ausgegeben. Dabei wird das Testergebnis eines Kandidaten mit einer repräsentativen Vergleichsgruppe (Normgruppe) verglichen und in Relation dazu bewertet. Auf diese Weise lässt sich dann eine Aussage darüber treffen, wie das Ergebnis der getesteten Person mit Blick auf die Vergleichsgruppe einzuordnen ist.

Bsp. Normgruppe - Neue Auswertung u-form Online-Tests
Ein Prozentrang von 75 besagt beispielsweise, dass 75 % der Normgruppe weniger bzw. maximal gleich viele Punkte im Auswahlverfahren erzielt haben wie der getestete Bewerber. Im Umkehrschluss wurde also nur von 25 % der Normgruppe ein besseres Testergebnis erreicht.
Damit die Ergebnisse unserer Eignungsdiagnostik etwas „greifbarer“ für Sie werden, haben wir die relevanten Prozentränge in vier Bewertungsstufen zusammengefasst. In der nachfolgenden Übersicht sind die wichtigsten Infos zur Bedeutung und Aussagekraft jeder Bewertungsstufe abgebildet:
Abb. Bewertungsstufen - Neue Auswertung u-form Online-Tests
Bewertung A+Bewertung A & BBewertung C

  • Sehr gute Leistung
  • Sehr qualifizierte und leistungsfähige Person
  • Die Person hat eine wesentlich höhere Punktzahl erreicht als die meisten anderen
  • Die Person kann für die zu besetzende Stelle grundsätzlich empfohlen werden

Hinweis:
Mit höherer Qualifikation steigt die Wahrscheinlichkeit einer möglichen Unterforderung während der Ausbildung. Ebenso steigen unter diesen Bedingungen auch die Chancen, dass die Person nach der Ausbildung nicht im Unternehmen bleiben möchte und weitere Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten in Betracht zieht.

  • Gute bis mittlere Leistung
  • Qualifizierte Person
  • Die Person hat eine ähnliche Punktzahl erreicht wie die meisten anderen
  • Eine Person mit A-Bewertung kann für die zu besetzende Stelle empfohlen werden
  • Eine Person mit B-Bewertung kann für die zu besetzende Stelle empfohlen werden, weist aber vereinzelt leichte Defizite auf, die jedoch während der Ausbildungszeit aufgeholt werden können

Hinweis:
Empfohlener Auswahlbereich, da die Wahrscheinlichkeit für den Verbleib der Person im Unternehmen nach der Ausbildung größer ist. Der Bereich ist durch einen Kasten um die Bereiche A und B gekennzeichnet.

  • Unzureichende Leistung
  • Die Person hat eine niedrigere Punktzahl erreicht als die meisten anderen
  • Die Person ist für die zu besetzende Stelle wenig qualifiziert
  • Die Person kann nicht ohne Bedenken empfohlen werden

Das neue Auswertungsschema der u-form Online-Tests hebt sich demnach wie folgt vom bisherigen Konzept ab:

  • Normgruppe als Vergleichs- bzw. Referenzbasis
  • Bezeichnung der Bewertungsstufen
  • Anzahl der Bewertungsstufen
  • Ergebnisse spiegeln Prozentränge wider, nicht relative Punkte

Basis für die Einteilung der Bewertungsgrenzen sind die sogenannten Standard-Nine-Werte (kurz: Stanine-Werte).

Die Norm- bzw. Vergleichsgruppe, mit der die Bewerbenden verglichen werden, setzt sich aus realen Bewerbenden auf Ausbildungsplätze zusammen, die im Rahmen von Einstellungsprozessen in verschiedenen Unternehmen u-form Tests durchgeführt haben. Dadurch, dass die u-form Tests direkt für eine bestimmte Zielgruppe konstruiert sind – d. h. auf das Bildungs- bzw. Schulniveau, das für einen bestimmten Beruf in der Praxis vorausgesetzt wird, ausgerichtet sind – liegt für jeden Test bzw. jede Testkategorie eine den Anforderungen entsprechende Vergleichsgruppe vor.

Beispiel:

Bsp. Standard-Nine-Werte - Neue u-form TestauswertungBsp. Stanine-Werte - Neue u-form Testauswertung

Neues Auswertungskonzept

Papier-Tests

Das Grundprinzip des Auswertungssystems der u-form Papier-Tests bleibt unverändert – die Leistungsbewertung durch Zuweisung eines bestimmten Leistungsbereichs. Die neue Einordnung erfolgt in vier Stufen, die Sie wie gewohnt über die Fehlerpunkte ermitteln können.

Durch statistische Optimierungen der Tests, basierend auf realen Bewerberdaten, erfolgt die Einordnung der Ergebnisse mit unterschiedlichen Punktegrenzen für den kaufmännischen und gewerblich-technischen Bereich.

Neue Testauswertung - u-form Papier-TestsNeue Testauswertung - u-form Papier-Tests (resp. view)
Bewertung ABewertung B+ & BBewertung C

  • Sehr gute Leistung
  • Sehr qualifizierte und leistungsfähige Person
  • Die Person hat eine wesentlich höhere Punktzahl erreicht als die meisten anderen
  • Die Person kann für die zu besetzende Stelle grundsätzlich empfohlen werden

Hinweis:
Mit höherer Qualifikation steigt die Wahrscheinlichkeit einer möglichen Unterforderung während der Ausbildung. Ebenso steigen unter diesen Bedingungen auch die Chancen, dass die Person nach der Ausbildung nicht im Unternehmen bleiben möchte und weitere Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten in Betracht zieht.

  • Gute bis mittlere Leistung
  • Allgemein qualifizierte Person
  • Die Person hat eine ähnliche Punktzahl erreicht wie die meisten anderen
  • Eine Person mit B+-Bewertung kann für die zu besetzende Stelle empfohlen werden
  • Eine Person mit B-Bewertung kann für die zu besetzende Stelle empfohlen werden, weist aber vereinzelt leichte Defizite auf, die jedoch während der Ausbildungszeit aufgeholt werden können

Hinweis:
Empfohlener Auswahlbereich, da die Wahrscheinlichkeit für den Verbleib der Person im Unternehmen nach der Ausbildung größer ist.

  • Unzureichende Leistung
  • Die Person ist für die zu besetzende Stelle wenig qualifiziert
  • Die Person hat eine niedrigere Punktzahl erreicht als die meisten anderen
  • Die Person kann nicht ohne Bedenken empfohlen werden

Die neue Auswertung der u-form Papier-Tests unterscheidet sich somit in folgenden Punkten vom bisherigen Schema:

  • Anzahl der Bewertungsstufen
  • Bezeichnung der Bewertungsstufen
  • Einteilung der Prozentgrenzen, die die Bewertungsstufen voneinander trennen

Wo liegen die Gründe für die Änderung?


Die Leistungen von Bewerberinnen und Bewerbern wurden bislang in einen von insgesamt sechs Leistungsbereichen eingeordnet. Die Einteilung der Grenzen, die die Leistungsbereiche voneinander getrennt haben, erfolgte dabei nach einem Schema, das in Schulen und anderen Institutionen üblicherweise angewendet wird.

Folgende Faktoren haben uns dazu veranlasst, das bisherige Schema zu überarbeiten:

Reduktion des Beta-Fehlers
Im Rahmen eines Einstellungsverfahrens kann es vorkommen, dass eine Person eingestellt wird, die sich im weiteren Verlauf dann aber doch als nicht geeignet herausstellt. Dies ist der so genannte “Alpha-Fehler” (Fehler 1. Art). Wenn dieser Umstand eintritt, ist das zwar ärgerlich, aber dennoch korrigierbar.

Nicht korrigierbar hingegen ist der so genannte “Beta-Fehler” (Fehler 2. Art). Dieser Missstand kommt in der Praxis häufiger vor und tritt ein, wenn eine eigentlich für eine vakante Stelle geeignete Person nicht im Auswahlverfahren identifiziert und daraufhin eingestellt wird. Die neue u-form Auswertungssystematik unterstützt Sie aktiv dabei, Beta-Fehler zu vermeiden, damit Sie in Zukunft keine geeigneten Bewerbenden mehr ablehnen.

Statistische Optimierungen
Das Ziel jedes Testverfahrens ist es, anhand der Ergebnisse später gute und weniger gute Personen hinsichtlich ihrer Eignung für eine Ausbildungsstelle unterscheiden zu können, d. h. der Test muss gut differenzieren können. Diesem Umstand trägt u-form Rechnung, indem wir unsere Tests in regelmäßigen Abständen qualitativ überprüfen und optimieren. Dabei bedeutet „Optimierung“ insbesondere die Verteilung der Ergebnisse, die sich auf einem Test vereinen, zu verbessern.

Wenn man von „Verteilungsoptimierung“ spricht, stellt sich die Frage: „Was wäre die optimale Ergebnisverteilung für einen Test?“ bzw. „Wann differenziert ein Test gut?“

Hierfür gibt es in der Mathematik das Gauß-Modell der Normalverteilung, auch „Gaußsche Glockenkurve“ genannt. Das Gauß-Modell basiert auf dem zentralen Grenzwertsatz, der vereinfacht aussagt, dass sich die Verteilungen mehrerer Stichproben zur Untersuchung eines bestimmten Merkmals in Summe einer Normalverteilung annähern.

Beispiel „Körpergröße“:
Nehmen wir in einem Gedankenspiel an, wir würden die Körpergröße der erwachsenen Bevölkerung Berlins messen und zögen hierfür viele einzelne Stichproben mit jeweils 500 Personen. Die Körpergröße wird in den einzelnen Stichproben unterschiedlich verteilt sein. Zum Beispiel könnten in einigen Stichproben mehr sehr kleine als große Personen zu finden sein oder umgekehrt. In anderen Stichproben sind vielleicht auch gar keine sehr großen oder sehr kleinen Personen dabei. Legt man die vielen einzelnen Stichproben jedoch zusammen, wird sich die Verteilung Stück für Stück einer Normalverteilung annähern. Wenn dies der Fall ist, werden wir feststellen, dass es viele Menschen gibt, die über eine mittlere – also normale – Körpergröße verfügen, aber nur wenige Menschen, die sehr klein oder sehr groß sind. Zum Verständnis ist es zunächst unerheblich zu wissen, ab wann man als sehr klein, sehr groß oder normalgroß gilt. Wichtig ist die Art der Verteilung des Merkmals: wenige Ausprägungen in den Randbereichen (sehr kleine bzw. sehr große Menschen) und viele mittlere Merkmalsausprägungen (normal- bzw. mittelgroße Menschen). Eine solche Verteilung nennt sich Normalverteilung.

Abb. Normalverteilung - u-form TestauswertungNeue u-form Testauswertung - Abb. Beispiel Körpergröße (mobile)

Ein weiteres Beispiel für ein Merkmal, das normalverteilt ist, ist die Intelligenz.

Auch die Fähigkeiten, die in den u-form Tests überprüft werden, unterliegen einer Normalverteilung. Analog zu den oben genannten Beispielen bedeutet das, dass wenige (sehr) schlechte und auch wenige (sehr) gute Ergebnisse erzielt werden, dafür aber mehr Ergebnisse in einem mittleren Bereich.

Die Spannweiten von schlechten zu guten Ergebnissen haben wir in der Vergangenheit in einem 6-stufigen Standard-Schema abgebildet, das in Schulen und anderen Institutionen weit verbreitet ist. Wenige Bewerberinnen und Bewerber sind dort in der Regel in den unteren Leistungsbereichen gelandet. Ebenso wenige in den beiden oberen Bereichen. Die meisten haben sich auf die beiden mittleren Leistungsbereiche aufgeteilt.

Durch die fortschreitende statistische Optimierung der Tests befinden sich zunehmend weniger Bewerberinnen und Bewerber in den ohnehin schon wenig besetzten oberen Leistungsbereichen, was entsprechend zu einer Verdichtung der Ergebnisse im mittleren Bereich führt und ggf. auch mehr Ergebnisse im unteren Bereich mit sich bringt. Dadurch wird die Auswahl geeigneter Azubis komplexer. Wir wirken dem entgegen, indem wir Ihnen zu unseren statistisch optimierten Tests nun eine neue Auswertungssystematik an die Hand geben. Die Kombination aus optimierten Tests und neuer Auswertung hilft Ihnen dabei, weiterhin die richtigen Azubis zu finden.

Standard-Auswertungsschema im Rahmen der Eignungsdiagnostik optimierbar
Die Einteilung der Prozentgrenzen des sechsstufigen Standard-Auswertungsschemas basiert auf dem Ziel, einen bestimmten Wissensstand (mind. 50 %) für ein bestimmtes Berufsfeld nachzuweisen. Im Rahmen der Eignungsdiagnostik müssen diese Grenzen aber nicht zwangsläufig eine sinnvolle und gute Ergebnisverteilung widerspiegeln. (s. Punkt 2).

Die statistische Optimierung basiert auf realen Bewerberdaten. Daher können wir die Bewertungsstufen optimieren und eine gute Einordnung der Ergebnisse bieten.

Noch Fragen? Ideen? Anregungen?

Sehr gerne! Rufen Sie uns an oder schreiben Sie eine E-Mail!

Sabrina Johannsen - Vertriebsleiterin u-form Testsysteme

Sabrina Johannsen

Vertriebsleiterin


0212 – 260498-44

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Marco Haumann - Wirtschaftspsychologe u-form Testsysteme

Marco Haumann

Wirtschaftspsychologe


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