Es ist wieder soweit: Die Auflage 2016 des A-Recruiter Magazins liegt druckfrisch auf dem Tisch. Fünfzehn Ausbildungsspezialisten aus Wirtschaft und Wissenschaft teilen Ihre aktuellen Projekte, Erfahrungen und Praxisbeispiele aus der Ausbildungswelt.

Überblick diesjährige Themen:

  • Digitale Transformation in der Ausbildung
  • Design Thinking
  • Ausbildungswebsites
  • Ausbildungsmarketing
  • Regionale Berufsangebote
  • Berufliche Integration
  • Einfache Sprache
  • Ausbildungsrekruiting
  • Berufs- und Betriebswahl
  • Auslandaufenthalte während der Ausbildung

Registerkarten: Themen/Autoren/Artikel

Sie erhalten Ihr persönliches Exemplar druckfrisch auf den Tisch – kostenlos und zeitnah!


Videointerview Felicia Ullrich

5 Trends im Azubimarketing

Was sind 2016 die 5 dominantesten Trends in der Ausbildung und dem Azubi-Marketing? Was wünscht sich die aktuelle Bewerber- und Azubigeneration bei der Berufs- und Betriebswahl. Antworten auf diese und weitere Fragen rund um die Ausbildung gibt Felicia Ullrich (Geschäftsführerin, Ausbildungsspezialistin und Mutter) in diesem Videointerview.

Dieses Interview ist Teil des A-Recruiter Magazin 2016.

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7 Fehler im Azubimarketing,

die Sie vermeiden können [pdf]

Als eigenständiger Unternehmensbereich der Einstieg GmbH, der größten bundesweiten Messe zum Thema Berufsorientierung, berät die Agentur Jugendstil Unternehmen bei der Recruiting Kommunikation. Hier sehen Sie eine Checkliste über 7 Fehler im Azub Marketing, die Sie vermeiden sollten.

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Dieses Interview ist Teil des A-Recruiter Magazin 2016.

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Videointerview Fabian Geisbüsch

Lerntypen im Vergleich

In diesem Interview bietet Fabian Geisbüsch (Leiter Marketing und Vertrieb, u-form Verlag) einem Überblick über die verschiedenen Lerntypen und Ihre Präferenzen an. Was es für Möglichkeiten gibt, den verschiedenen Lerntypen Rechnungs zu tragen, sehen Sie in folgendem Video.

Dieses Interview ist Teil des A-Recruiter Magazins 2016.

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Checkliste – Verwendung Einfacher Sprache [pdf]

Berufliche Integration

Diese Checkliste ist eine weiterführender Inhalt des Artikels “Einfache Sprache als gesamtgesellschaftliche Aufgabe” von Susanne Scharff (Institut für Textoptimierung IFTO).

Checkliste Einfache Sprache – PDF herunterladen

Den vollständigen Artikel finden Sie im A-Recruiter Magazin 2016.

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Berufsbildung ohne Grenzen

Informationen zu Auslandsaufenthalten in der Ausbildung?

Die folgenden Informationen sind Teil des Artikels “Auslandsaufenthalte in der Berufsbildung – eine Lehre fürs Leben” von Tamara Moll.

Den vollständigen Artikel finden Sie im A-Recruiter Magazin 2016.

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Berufsbildung ohne Grenzen

Seit 2005 können Auszubildende aus allen Berufsbranchen im Rahmen ihrer beruflichen Ausbildung bis zu einem Viertel der Ausbildungszeit im Ausland verbringen (gem. § 2 Abs. 3 BBiG). Voraussetzung ist, der Betrieb stimmt zu. Um die Quote derer, die ein Auslandspraktikum in der Berufsbildung absolvieren, nachhaltig zu erhöhen, bietet das Bundesprogramm „Berufsbildung ohne Grenzen“ seit 2009 Betrieben, Auszubildenden und jungen Fachkräften umfassende Informationen, Beratung und Unterstützung zu Auslandsaufenthalten in der Berufsbildung an. Damit sollen Auslandsaufenthalte in der beruflichen Bildung gefördert werden. Denn: Das Ziel der Bundesregierung ist ambitioniert. Bis 2020 soll die Marke von 10 % geknackt werden – „Berufsbildung ohne Grenzen“ leistet hier einen wesentlichen Beitrag dieses Ziel zu erreichen.  Mit dem Angebot einer bundesweiten Mobilitätsberatung an den Industrie- und Handelskammern sowie Handwerkskammern ist es gelungen, seit Projektbeginn über 9700 Auszubildenden und jungen Fachkräften einen „Blick über den Tellerrand“ zu ermöglichen. Dabei wurden über 3000 Betriebe unterstützt und als Multiplikatoren für das Thema gewonnen – sie entsenden nun regelmäßig Auszubildende zu Lernzwecken ins Ausland. Neben der Entsendung von Auszubildenden unterstützen die Mobilitätsberater und Mobilitätsberaterinnen auch Incomings/Aufnahmen von ausländischen Praktikanten in deutschen Betrieben. Längst stehen nicht mehr nur noch europäische Zielländer im Programm, es gibt immer mehr Möglichkeiten zur weltweiten Entsendung. Ist die Entscheidung für einen Auslandsaufenthalt gefallen, kann die Mobilitätsberatung umfassende Hilfestellung leisten, auch bei der Wahl des Ziellandes. Gute Leistungen in der Berufsschule sind dann zwar von Vorteil, weil der ausgefallene Unterricht in Deutschland nachgeholt werden muss, aber keine zwingende Voraussetzung.

Das Bundesprogramm wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) in Gemeinschaftsaktion mit dem Deutschen Industrie- und Handelskammertag (DIHK) und dem Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) umgesetzt, richtet sich an Betriebe, Auszubildende sowie junge Fachkräfte und unterstützt diese bei Fragen rund um das Thema Auslandsaufenthalte in der beruflichen Bildung.

Um das gewonnene Know-how zu sichern und weiteren Multiplikator/innen zur Verfügung zu stellen, hat die BoG-Koordinierungsstelle das Nachschlagewerk „Berufsbildung ohne Grenzen – Das Handbuch“ herausgegeben. Dieser Ratgeber richtet sich an alle, die zum Thema Auslandspraktika in der beruflichen Bildung beraten – ob für einen schnellen Überblick oder für die Unterstützung und Umsetzung grenzüberschreitender Mobilität.

Weitere Informationen, Kontakt zur bundesweiten Koordinierungsstelle oder den Mobilitätsberater/innen vor Ort finden Sie unter www.mobilitaetscoach.de.

Design Thinking – Kreativitätstechniken

Jeder kann kreativ sein

Der Phase der Ideen Generierung kommt im innerhalb des Design Thinking Prozesses eine besondere Bedeutung zu. Viele Teams stehen vor der Frage: Wie soll ich jetzt auf Knopfdruck kreative Ideen bekommen die zu einer Innovation führen könnten? Eine weitere Gefahr besteht darin, dass sich Teammitglieder selbst für nicht besonders kreativ halten und das Feld lieber anderen überlassen wollen. Im Ergebnis bleiben Teams dann häufig in ihren eigenen Denkblockaden stecken und es werden kaum neue Ideen entwickelt.

Dabei ist ein Ausweg aus diesem Dilemma so simpel wie genial, denn vor allem in Teams entsteht schnell ein extrem hohes Kreativitätspotenial welches es zu wecken gilt. Gerade am Anfang ist es hilfreich, besonders, wenn sich Teammitglieder selbst nicht für kreativ halten, sich kurz mit dem kreativen Prozess zu beschäftigen. Dann wird schnell klar, das kreative Ideen häufig kein Zufallsprodukt sind, sondern im Entstehungsprozess auf systematische oder provokante Weise von jedem entwickelt werden können.

Bevor man erstmalig anfängt neue Ideen zu einer Problemstellung zu entwickeln ist es wichtig die Rahmenbedingungen für eine kreative Grundstimmung zu erzeugen. Dabei gilt:

  • Jede Idee, so simpel oder absurd sie auch sein mag, ist wertvoll und wird festgehalten
  • Quantität statt Qualität, je größer die Anzahl, desto eher kann man auf einer Idee des anderen aufbauen und das Kreativitätspotenzial des Teams wecken
  • Alles ist möglich, der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt, eine vermeintlich wilde oder unmögliche Idee lässt sich im späteren Verlauf leichter zähmen als eine langweilige und bekannte Idee aufregend zu gestalten

Dann beginnt auch schon die erste Phase des kreativen Prozesses. Als erstes wird die Problemstellung präzise und für jeden klar verständlich formuliert, Ziel ist es das gesamt kreative Potenzial des Teams auf einen Punkt zu fokussieren.

In der zweiten Phase werden die eigentlichen Ideen generiert. Hier bedienen wir uns bewährter Kreativitätstechniken aus dem lateralen Denken nach Edward de Bono. De Bono beschäftigt sich schon seit den 60er Jahren damit, wie uns das Gehirn als selbstorganisierendes System daran hindert kreativ zu sein. Ja, sie haben richtig gelesen. Da unser Gehirn stets versucht Informationen in bekannte Bahnen zu leiten oder mit bekannten Mustern zu verknüpfen, ist es vom Grundsatz her nicht geeignet kreativ zu sein. Für jeden sichtbar wird dies an den eigenen Denkblockaden oder den von anderen. Ein bezeichnetes Beispiel dafür ist die Aussage „Es gibt keinen Grund, warum irgendjemand einen Computer in seinem Haus haben wollen würde“, welche von Ken Olsen stammt, einem Gründer einer Coumputerfirma die am Ende vom PC-Hersteller Compaq gekauft wurde.

Wie kann man also solche Denkblockaden umgehen und neue Ideen entwickeln? Genau hier setzt das laterale Denken an und bietet einfache Werkzeuge um die eingetretenen Pfade in unserem Denken zu verlassen. Der „Zufallseinstieg“ von Edward de Bono ist so ein Werkzeug, so einfach wie Brainstorming aber mit der Kraft der Assoziation so mächtig, um neue Verknüpfungen im Gehirn zu schaffen. Wenn wir also wissen das unser Gehirn immer den Weg von A nach B gehen will, müssen wir unser Gehirn einfach zwingen einen anderen Weg zu gehen. Daher wird beim „Zufallseinstieg“ ein Zufallswort gewählt um dieses Rückwärts mit dem eigentlichen Problem zu verknüpfen. So kommt es dann dazu das man beispielsweise Tomaten mit einem innovativen Portemonnaie in Beziehung setzt und dabei wie von selbst neue Ideen generiert – quasi auf Knopfdruck.

zufallseinstiegsm

Doch wie erhalte ich das richtige Zufallswort? Ganz wie der Name es sagt, zufällig. Die einzige Anforderung ist, dass es sich um ein Substantiv handelt, alles andere überlassen Sie dem Zufall, in dem Sie z.B. einfach eine beliebige Seite in einer Zeitschrift aufschlagen und das siebte Substantiv im Artikel als Zufallswort wählen ­– probieren Sie es einfach mal aus.

Der Zufallseinstieg ist nur eine von vielen Kreativitätstechniken aus dem lateralen Denken. Es gibt z.B. auch Werkzeuge um systematisch alternative Ideen zu generieren. Denn um wirklich viele Ideen zu erhalten, sollte man nicht nur grundsätzlich neue Ideen entwickeln, sondern auch vorhanden Ideen in der Breite entwickeln.

Und wenn Sie in ihrem Team eher andere Probleme identifizieren statt Ideen zu generieren, haben sie sich vermutlich nicht richtig fokussiert. Beispielsweise lautete das Ausgangsproblem: Wie können wir mehr Kunden von unserem Produkt begeistern? Aber Ihr Team kommt immer wieder nur auf ein anderes Problem zurück: Wir wissen gar nicht was sich unsere Kunden wünschen! Dann definieren Sie die Problemstellung neu und beginnen Sie den kreativen Prozess einfach von vorne, in dem Sie Ideen generieren wie Sie herausfinden was Ihre Kunden wünschen.

Abschließend endet der kreative Prozess darin alle Ideen zu sammeln, im Team zu stärken und zu bewerten, um sich beim weiteren Vorgehen im Design Thinking auf die vielversprechendsten zu fokussieren. Mit den 6 Thinking Hats bietet de Bono auch hierfür ein Werkzeug um dies effizient im Team zu gestalten. Beim klassischen kontroversen Denken gewinnt meistens nicht die beste Idee, sondern derjenige, der rhetorische oder hierarchisch überlegen ist. Mit den 6 Thinking Hats wird dieser Effekt ausgehebelt, da im Team parallel gedacht wird. Das bedeutet, dass die verschiedenen Denkrichtungen wie z.B. Vorteile oder Risiken jeweils nacheinander vom Team bewertet werden. So wird jede Idee von jeder Perspektive gleichermaßen beleuchtet und die Entscheidungsbasis für oder gegen eine Idee geschaffen. Statt Konfrontation sorgt die Kooperation weiterhin für eine positive & kreative Grundhaltung und trägt so zur erfolgreichen Arbeit bei.

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