So fühlen sich Azubis im Gespräch wirklich verstanden
Sie kennen das wahrscheinlich auch: Ein Azubi kommt zu Ihnen, öffnet sich und berichtet von Stress, Überforderung oder einem Problem. Was ist Ihr erster Impuls? Sie wollen helfen! So kramen Sie in Ihrer Schatzkiste der Lebenserfahrung und servieren den passenden Tipp. Gut gemeint – aber oft fatal.
In ihren letzten Workshops wurde unserer Geschäftsführerin Felicia Ullrich deutlich bewusst, wie schwer es Ausbildenden fällt, keine Tipps zu geben. Das Problem dabei: Vorschnelle Ratschläge unterbinden echte Kommunikation. Anstatt sich unterstützt zu fühlen, passiert beim Gegenüber oft das Gegenteil. Man fühlt sich unverstanden, ungehört und vor allem: unterlegen. Die Botschaft, die unbewusst beim Azubi ankommt, lautet: „Der andere weiß, wie es geht – und ich selbst kriege es einfach nicht hin.“
Verständnis entsteht durch Resonanz, nicht durch Rezepte
Wenn wir den Wunsch der Jugendlichen nach mehr Verständnis und intensiver Kommunikation ernst nehmen wollen, müssen wir eine Sache ändern: Zuhören statt Lösen.
Echtes Verständnis entsteht durch:
- Hinhören: Den Fokus komplett auf den Azubi richten, ohne im Kopf schon die eigene Antwort zu formulieren
- Zuhören: Auch die Zwischentöne und Gefühle wahrnehmen, die nicht laut ausgesprochen werden.
- Einfühlen: Sich empathisch in die Situation des Jugendlichen hineinversetzen, anstatt sie aus der Perspektive des erfahrenen Profis direkt zu bewerten.
Wie es geht? Das hat Felicia in ihrem Webinar „Schwierige Gespräche mit Azubis leichter führen“ erklärt. In der Aufzeichnung erfahren Sie unter anderem, wie Sie im Sinne Sokrates zuhören und mit Fragen Ihren Azubis lenken. Wie eine Kommunikation gelingt, die Ihre Azubis wirklich stärkt 👇


