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Geflüchtete Menschen in die Ausbildung bringen



Im vergangenen Jahr haben wir unseren Sozialpartner, den gemeinnützigen Verein „Ausbildung statt Abschiebung“ (AsA e.V.), mit unserer Studie unterstützt. Der gesamte Erlös aus dem Verkauf der Studienergebnisse kommt AsA in voller Höhe zugute. Einen Scheck in Höhe von 3500 Euro konnten wir stolz an Sara Ben Mansour, Projektleiterin des Beratungszentrums, übergeben.
AsA hat sich zur Aufgabe gemacht, junge Geflüchtete in allen Lebenslagen zu unterstützen, sie zu begleiten und schulisch und beruflich zu fördern.

„Beruf und Bildung schützen nicht nur vor Armut, sondern auch vor Radikalisierung“, erklärt Sara Ben Mansour. Deswegen setzt sich AsA bereits seit dem Jahr 2001 dafür ein, dass junge geflüchtete Menschen (im Alter von 14 bis 27 Jahren) den Weg in eine Ausbildung finden, an Sprachkursen teilnehmen können und integriert werden. In den vergangenen Jahren konnte AsA viele Jugendliche in Ausbildung vermitteln – allein 27 junge Geflüchtete seit 2018.

Das Besondere an den geflüchteten Auszubildenden ist, dass sie häufig in ihrer Heimat schon gearbeitet haben – beispielsweise im Handwerk, im Laden der Eltern o. Ä. – und demnach praktische Erfahrung mitbringen. Sicher entspricht die Arbeit im Heimatland nicht immer der einer qualifizierten Fachkraft, aber man gewinnt Personen für sein Unternehmen, die gut und gerne „mitanpacken“. Viele Unternehmen, die einer oder mehreren geflüchteten Personen die Möglichkeit einer Ausbildung gegeben haben, konnten diese schon nach kurzer Zeit für verantwortungsvolle Aufgaben einteilen, „fast wie einen Gelernten“, so Ben Mansour.

Man sollte sich außerdem nicht von der sprachlichen Barriere abschrecken lassen. Eine Einstufung in ein bestimmtes Sprachniveau muss nicht immer den „echten“ sprachlichen Fähigkeiten entsprechen. Oft passiert es, dass eine geflüchtete Person, mit einem (angeblichen) Sprachniveau B1 deutlich weniger Probleme in der Ausbildung hat als diejenigen, die höher eingestuft werden. Um das Ganze einmal etwas platter zu formulieren: Grammatikalische Regeln und Vokabeln für einen Test auswendig gelernt zu haben, verleiht einem nicht automatisch die Fähigkeit, eine Sprache auch aktiv anwenden zu können.

Auch wenn es viele Herausforderung bei der Einstellung einer geflüchteten Person gibt, gewinne man laut Sara Ben Mansour dennoch junge Menschen, die für ihr Alter besonders reif, verantwortungsbewusst und zielorientiert sind. Das liegt ganz einfach daran, dass sie sich in einer ganz anderen Lebenssituation befinden als andere Gleichaltrige.

Wenn Sie mehr zu diesem Thema erfahren möchten, freuen Sie sich auf das A-Recruiter Magazin 2019, das wie gewohnt im Sommer erscheinen wird. Darin wird ein Interview mit Frau Ben Mansour erscheinen, in dem sie unter anderem erklärt, wieso es lohnenswert ist, einer geflüchteten jungen Person die Möglichkeit auf eine Ausbildung zu bieten. Gerne können Sie sich bei Fragen oder besonderen Anliegen zum Thema Flucht auch direkt an Frau Sara Ben Mansour bzw. an den Verein AsA e.V. wenden.

Romina Miera, u- form Testsysteme

Wir stellen uns vor

Christian Melzer – Studienauswertung, IT und Technik sowie Webdesign Ich bin gelernter Fachinformatiker Fachrichtung Anwendungsentwicklung und seit dreieinhalb Jahren bei den u-form Testsystemen angestellt. Neben unserem Shop betreue ich die meisten unserer Landingpages sowie unser CRM. Doch nicht nur hinter dem PC trifft man mich an. Ich freue mich auch jährlich auf die A-Recruiter Tage. Dort […]