Kompetenzfeststellung im Azubi-Recruiting: So treffen Sie fundiertere Auswahlentscheidungen
Schulnoten, Lebenslauf, Einstellungstest, Vorstellungsgespräch: Diese Bausteine gehören in vielen Unternehmen zum Standard im Azubi-Recruiting. Trotzdem bleiben nach der Vorauswahl oft Fragen offen. Wie zuverlässig arbeitet eine Person? Wie geht sie an neue Aufgaben heran? Wie ausgeprägt sind wichtige Soft Skills wie Teamfähigkeit oder Gewissenhaftigkeit?
Um solche Fragen besser einzuordnen, setzen einige Ausbildungsbetriebe ergänzend auf Kompetenzfeststellungen. Diese verbinden Leistungsmerkmale mit persönlichen Kompetenzen und liefern damit zusätzliche Hinweise für die Auswahlentscheidung.
Je nachdem, wie weit Sie sich bereits mit Kompetenzfeststellungen beschäftigt haben, sind unterschiedliche Fragen wichtig. Vielleicht möchten Sie zunächst verstehen, was eine Kompetenzfeststellung vom klassischen Einstellungstest unterscheidet. Oder aber Sie möchten bereits prüfen, wie sich Ergebnisse sicher in der Bewerberauswahl nutzen lassen. Entscheidend ist: Die Kompetenzfeststellung muss zu den Ausbildungsberufen passen und verständliche, vergleichbare Ergebnisse liefern.
Was unterscheidet eine Kompetenzfeststellung von einem klassischen Einstellungstest?
Klassische Einstellungstests erfassen häufig fachliche oder kognitive Fähigkeiten, zum Beispiel Konzentration, logisches Denken, Rechenkenntnisse oder Sprachverständnis.
Eine Kompetenzfeststellung betrachtet mehrere Kompetenzbereiche gemeinsam. Neben Leistungsmerkmalen können auch persönliche Kompetenzen wie Teamfähigkeit, Flexibilität oder Gewissenhaftigkeit einbezogen werden. Dadurch entsteht ein breiteres Bild der Bewerbenden.
Schulnoten und Vorstellungsgespräche bleiben wichtige Bestandteile der Bewerberauswahl. Eine Kompetenzfeststellung ergänzt diese Informationen. Gerade wenn mehrere Bewerbende ähnliche Schulnoten oder vergleichbare Lebensläufe mitbringen, kann sie zusätzliche Orientierung geben.
Worauf kommt es bei der Auswertung an?
Eine Kompetenzfeststellung liefert dann praktischen Mehrwert, wenn die Ergebnisse schnell verständlich sind. Ausbildungsbetriebe müssen erkennen können: Welche Stärken werden sichtbar? Wie sind die Ergebnisse einzuordnen? Und was bedeutet das für die weitere Bewerberauswahl?
Dabei geht es nicht nur um einzelne Punktwerte. Aussagekräftig werden Testergebnisse vor allem dann, wenn sie mit passenden Vergleichswerten eingeordnet werden. So lassen sich Bewerbende besser gegenüberstellen, ohne dass jede Kennzahl einzeln interpretiert werden muss.
Auch die Berichtstiefe spielt eine Rolle. Für eine erste Sichtung reicht oft ein kompakter Überblick. Für eine engere Auswahl oder ein anschließendes Gespräch können zusätzliche Informationen zu einzelnen Kompetenzbereichen hilfreich sein.
Genau darauf zielt die überarbeitete Auswertung der u-form Kompetenzfeststellung ab:
Sie macht Stärken schneller sichtbar, erleichtert die Bewertung der Ergebnisse und unterstützt dabei, Ergebnisse sicher in der Bewerberauswahl zu nutzen. Einen kompakten Überblick über die Neuerungen finden Sie im Beitrag „Die neue Kompetenzfeststellung: So profitieren Sie vom Update“.
So kommen Sie zu Ihrer passenden Kompetenzfeststellung
Für einen schnellen Überblick zeigt das Video, wie die u-form Kompetenzfeststellung Leistungsmerkmale sowie persönliche und soziale Kompetenzen zusammenführt und welche Schritte zu einem passenden Verfahren für Ihre Bewerberauswahl führen.
Für die konkrete Umsetzung klären wir anschließend gemeinsam, welche Kompetenzbereiche zu Ihren Ausbildungsberufen und Ihrem Auswahlprozess passen:
- Beratung
Je nach Ausbildungsberuf sind unterschiedliche Kompetenzen gefragt. Deshalb passen wir die Kompetenzfeststellung individuell an Ihre Ausbildungsberufe und Ihren Auswahlprozess an. Gemeinsam klären wir Ihre Anforderungen. Dabei geht es unter anderem um die Ausbildungsberufe, die gewünschten Kompetenzbereiche und den Umfang des Verfahrens. - Vorauswahl
Sie erhalten Demotests und Beispielauswertungen. Auf dieser Grundlage legen wir gemeinsam fest, welche Inhalte für Ihre Bewerberauswahl sinnvoll sind. - Umsetzung
Anschließend richten wir Ihre individuelle Kompetenzfeststellung ein. In der Regel ist das Verfahren innerhalb von zehn Werktagen einsatzbereit. - Einführung
Auf Wunsch unterstützen wir Sie bei der Einführung und zeigen Ihnen, wie Sie Ergebnisse sicher einordnen und im Auswahlprozess nutzen können.
Sie möchten herausfinden, ob eine Kompetenzfeststellung zu Ihren Ausbildungsberufen und Ihrem Auswahlprozess passt? Dann vereinbaren Sie jetzt ein unverbindliches Beratungsgespräch.


