Hier finden Sie Artikel zum Thema Ausbildungsmarketing. Von der Stellenanzeige über die Karriereseite des Unternehmens bis zur Vertragsunterschrift beschäftigen sich diese Artikel mit den Fragen:
Was können Sie tun, um Ihre betriebliche Ausbildung zielgruppengerecht zu bewerben? Wie generieren Sie qualifizierte Bewerber für Ihre duale Berufsausbildung?

Studie “Diskriminierung am Ausbildungsmarkt”: Hakan hat´s schwer – aber nicht nur er!

Für die Studie “Diskriminierung am Ausbildungsplatz” des SVR in Zusammenarbeit mit der Robert Bosch Stiftung schickten die Forscher jeweils zwei Bewerbungen um Ausbildungsplätze an 1794 Unternehmen. Einmal war der Bewerber ein fiktiver junger Mann mit deutschem, das andere Mal mit türkischem Namen.

Fazit: Von den Bewerbungen mit deutschem Namen führten 20,2 Prozent zu einer Einladung zum Vorstellungsgespräch, bei Bewerbungen mit türkischem Namen aber nur 14,6 Prozent.

Gar keine Antwort erhielten die Forscher auf 36,5 Prozent der Bewerbungen mit deutschem Namen und auf 40,1 Prozent bei türkischem Namen. Hier ist nicht nur die Diskrepanz zwischen türkischem und deutschem Namen erschreckend, sondern auch die Anzahl der Unternehmen, die es offensichtlich nicht für nötig erachten, den Bewerbern abzusagen. Und da jammern wir über fehlerhafte Bewerbungen und mangelnde Ausbildungsreife unserer Bewerber?

Laut unserer Studie Azubi-Recruiting-Trends sprechen nur rund 6 Prozent der Ausbildungsunternehmen gezielt junge Menschen mit Migrationshintergrund an – und das, obwohl diese jungen Menschen einen Anteil von rund 25 Prozent der Zielgruppe ausmachen. Kann es sein, dass wir hier ein Potenzial schlichtweg übersehen?

Zwei Fragen, auf die wir Antworten finden sollten. Gemeinsam? Diskutieren Sie doch diese und weitere Fragen mit uns auf den A-Recruiter-Tagen 2014.

PS: Für das Foto stand unser Fachlagerist-Azubi Pate – vielen Dank Youssef!

Die vollständige Studie finden Sie hier: http://www.svr-migration.de

– See more at: http://blog.a-recruiter.de/studie-diskriminierung-am-ausbildungsmarkt-hakan-hat%c2%b4s-schwer-aber-nicht-nur-er/#sthash.c4B6NTMg.dpuf

Gute Noten versus soziale Kompetenzen

Zeugnisnoten sind heute noch ein oft eingesetztes Selektionskriterium, wenn es darum geht, die richtigen Bewerber zu finden. Doch spiegeln Zeugnisnoten wirklich Ausbildungsreife und Leistungsbereitschaft wider? Die Deutsche Bahn meint „nein“. Seit dem Sommer 2013 setzt sie am Anfang des Einstellungsprozesses auf eine Kompetenzmessung.

Die Bahn verzichtet bei der ersten Vorauswahl gänzlich auf Noten und nutzt stattdessen einen Onlinetest, den die angehenden Azubis bestehen müssen. Nur dann kommen sie in die engere Auswahl und erst dann schaut auch die Bahn interessehalber auf Zeugnisse und Noten.

Viele Unternehmen folgen diesem Trend. Und wie heißt es so schön: „Young man, we hire you because of your knowledge, but we fire you because of your personality.“ Soziale Kompetenzen und Lernfähigkeit werden stärker in den Focus gestellt. Schließlich geht es darum, die Potenziale junger Menschen zu entwickeln, so dass sie ihre volle Leistungsfähigkeit in die Ausbildung einbringen.

An dieses spannende Thema knüpft auf den A-Recruiter-Tagen 2014 der Vortrag von Frau Prof. Dr. Daniela Eisele “Was erklärt Erfolg” an. Praktische Lösungsansätze erarbeiten Sie im Workshop “Psychologie – Persönlichkeit und Berufserfolg” mit Herrn Stefan Klemens.

Die Zahl der Bewerber nimmt ab. – Wie attraktiv ist mein Unternehmen?

Der Trend ist nicht zu übersehen. Immer weniger Bewerber interessieren sich für einen Ausbildungsplatz. Und das ist nicht nur der demographischen Entwicklung geschuldet. Wie Eric Schweitzer, Präsident des Deutschen Industrie- und Handelskammertages, der “Passauer Neuen Presse” mitteilte, ist der Trend auch auf die jahrelangen “Forderungen nach einer Erhöhung der Studienplatzquote in Deutschland” zurückzuführen.

Immer mehr Schulabgänger entscheiden sich für ein Studium. Dabei garantiert ein Hochschulabschluss nicht in jedem Fall einen späteren Arbeitsplatz. Ganz zu schweigen davon, dass viele Studienfächer eine hohe Abbruchquote verzeichnen.

Doch wie vermitteln Sie den Schulabgängern, dass genau Ihr Unternehmen den richtigen Weg für die zukünftige Karriere und damit den Erfolg bietet?

Auf den A-Recruiter-Tagen 2014 erfahren Sie, wie:

  • Erarbeiten Sie mit mir im Workshop “Employer Branding” ein neues, attraktives Bild Ihres Unternehmens als Arbeitgebermarke.
  • Oder entscheiden Sie sich für den Workshop “Guck mal, wer da klickt” mit Henner Knabenreich, der den Focus auf die für Schüler relevanten Inhalte Ihrer Karriereseite legt.
  • Wie Sie Ihre Ideen dann in die richtige Bildsprache umsetzen, erfahren Sie von unseren Fotografen Christian Ahrens und Silvia Kröger-Steinbach.
  • Der Vortrag von Dr. Manfred Böcker “PR sieht’s manchmal anders” eröffnet Ihnen weitere Ideen und Gedanken.

TESTEN.IO – Die neue URL für das Simple-Layout

Das neue Simple-Testlayout bietet für die Testdurchführung von zu Hause aus viele Vorteile. Es ist mobile-fähig, der Test kann bei Internetausfällen problemlos und sofort wieder fortgesetzt werden und die sequentielle Testbearbeitung vermindert die Täuschungswahrscheinlichkeit.

Bisher hatte es allerdings einen Nachteil: eine längere URL als das klassische Design. Damit ist jetzt Schluss. Zukünftig starten Sie das Simple-Layout ganz einfach mit „testen.io“ oder bei einer individuellen URL mit „kundenname.testen.io“.

Sie können jederzeit von der bisherigen URL („testdurchfuehren.de/start“) auf die neue URL umsteigen – natürlich ohne Zusatzkosten. Aber bitte beachten Sie, dass diese URLs wirklich nur für Tests gelten, die Sie im neuen Simple-Layout starten möchten.

Einen angepassten Musterbrief mit der neuen URL stellen wir Ihnen selbstverständlich gerne kostenlos zur Verfügung.

Simple-Layout/Klassisches Layout? Sie kennen den Unterschied gar nicht? Dann finden Sie hier eine kurze Übersicht über beide Layouts:

 

Und wofür steht io? Was Wikipedia dazu sagt, können Sie hier abrufen.

Die Workshops der A-Recruiter Tage 2014

Employer Branding ist eines der Schlagwörter der HR-Szene in den letzten Jahren. Es gibt viele Seminare und schlaue Bücher, die sich damit beschäftigen, wie Sie eine überzeugende Arbeitgebermarke aufbauen.

Oft klingt es so, als müssten Sie erst eine Arbeitgeber-Marke entwickeln, sonst hätten oder wären Sie keine. Aber so ist es eben nicht. Jedes Unternehmen ist eine Marke – die Frage ist nur, ob diese überzeugend und so ist, wie Sie sich das als Unternehmen wünschen. Denn bei Marken kommt es nie darauf an, was wir seien wollen, sondern immer darauf, wie uns andere – in diesem Fall unsere Arbeitnehmer und Bewerber – wahrnehmen.

Wie Sie von Ihren Bewerbern wahrgenommen werden und was Sie tun können, um diese Wahrnehmung positiv zu verändern – all dem gehen wir gemeinsam in dem Workshop „Was für eine Marke sind Sie?“ auf den Grund.

„Guck mal wer da klickt“ – der Karriereseiten-Workshop mit Henner Knabenreich

Ein wichtiges Medium, um Ihre Einstellungen, Ihre Philosophie und Ihr Ausbildungsprogramm nach außen zu tragen, ist Ihre Karriereseite. Gott sei Dank ist die Ausbildung in vielen Unternehmen abwechslungsreicher, innovativer und besser strukturiert, als manche Karriereseite den Anschein erweckt.

So bemängelt die Zielgruppe zu Recht, dass viele Karriereseiten wenig ansprechend gestaltet sind, spannende Ausbildungsberichte fehlen und Informationen nur schwer zu finden oder bereits veraltet sind.

Als wahrer Meister seines Faches haben wir mit Henner Knabenreich einen Referenten gewinnen können, der Ihnen aufzeigt, was die wichtigsten Kriterien bei der Gestaltung Ihrer Karriereseiten sind. Gemeinsam mit Ihnen erarbeitet er, welche Inhalte für die Zielgruppe Schüler relevant sind und wie man diese Informationen am besten aufbereitet. Und wenn Sie wollen, analysiert er auch Ihre ganz persönliche Karriereseite.

Freuen Sie sich auf spannende 90 Minuten Workshop, einen intensiven Austausch mit den anderen Teilnehmern und einen sehr kompetenten Referenten. Und wo gibt es das alles?

Natürlich bei den A-Recruiter Tagen 2014. Lassen Sie sich jetzt vorregistrieren und schnappen Sie sich einen der begehrten Plätze.

Und das Schöne daran ist – Sie können beide Workshops besuchen. Oder alternativ den Workshop „Vom Ausbilder zum Coach“, „Persönlichkeit und Berufserfolg“, „Den Blick hinter die Stirn“ oder den „Innovationsworkshop“. Sie haben dann nur die Qual der Wahl.

Pepp mich auf – So machen Sie Potentiale sichtbar und bringen Menschen ins Gespräch

Neugierde wecken – und aus Vielen wird ein Team.

Befangene Stille. Jeder schaut interessiert auf die ausgelegten Unterlagen oder nuckelt versunken an seinem Latte Macciato. Schön, wenn da jemand wäre, mit dem man ein gemeinsames Thema hat. Aber wie anfangen?

Ganz einfach: mit einem Stapel bunter Post-Ist und zwei geschickt gestellten Fragen machen Sie aus Einzelkämpfern ganz schnell gesprächige Teams. Und nicht nur das: zum Schluss zeugen fröhliche bunte Wände von ganz viel Kompetenz und Potential in einem Raum.

Und so einfach geht’s:

  • Verteilen Sie bunte Post-ITs und Kugelschreiber auf den Tischen
  • Bitten Sie Ihre Teilnehmer oder Bewerber sich in zweier-Teams (jeweils mit einem unbekannten Zweiten!) zusammen zu tun
  • Stellen Sie zwei Fragen wie

z.B. für Seminarteilnehmer:
„Was macht Ihnen in Bezug auf Ihre Arbeit besonders viel Spaß?“
„Was können Sie in Bezug auf Ihre Arbeit besonders gut?“

z.B. für Bewerber:
„Was reizt Sie an der ausgeschriebenen Stelle (Ausbildungsplatz) besonders?“
„Wie und womit können Sie sich in diese Stelle (Ausbildungsplatz) besonders gut einbringen?“

Die Fragen können Sie einfach dem jeweiligen Thema und Grund des Zusammentreffens anpassen.

  • Die Partner stellen sich diese Fragen gegenseitig und schreiben die Antworten jeweils wechselseitig auf je ein Post-IT
  • Zum Schluss werden alle Post-ITs an eine Wand geklebt – so sind die Antworten für alle Teilnehmer sichtbar (und keine Sorge – die Post-IT gehen rückstandsfrei wieder ab)

Die einzige Schwierigkeit dieser Übung liegt darin, die angestoßenen Gespräche wieder zu beenden und sich dem Inhalt des Seminars oder dem Auswahlverfahren zuzuwenden. Aber in der nächsten Pause ist ja genug Zeit und Raum die lebhafte Diskussion fortzusetzen.

Unser herzlicher Dank gilt Dina Klömpken, Ausbildungsverantwortliche bei 3M für diese einfache, aber geniale Idee.

Freundschaft gewinnt – Wie Mentoren die Potentiale von Kindern aus benachteiligtem Umfeld wecken und wo junge Menschen Mentoren finden!

Kinder aus zerrütteten Familien oder schwierigem sozialem Umfeld haben deutlich schlechtere Karten. Haben Sie aber einen Mentor – also einen erwachsenen Freund und Förderer – kann es jungen Menschen selbst unter schwierigsten Umständen gelingen, etwas aus Ihrem Leben zu machen. Das ist das Ergebnis einer Studie von Susan Farrugia der Universität von Auckland in Neuseeland. Die Mentoren – die jederzeit für die Jugendlichen als Ansprechpartner bereit standen, ermöglichten vorteilhafte kognitive und emotionale Entwicklungen, von welchen die Jugendlichen zum Beispiel in der Schule profitierten.

Die Investition von Zeit, Wärme und Verständnis könnte also vielen jungen Menschen helfen, einen besseren Weg einzuschlagen (siehe Psychologie Heute „Wohl dem, der einen Mentor hat“ Ausgabe Oktober 2013).

Mentoren, die Auszubildende unterstützen, die in ihrer Ausbildung auf Schwierigkeiten stoßen, bietet die Initiative VerA an. Die Ausbildungsbegleiter des Senior Expert Services sind ehrenamtlich tätig, kennen die Sorgen der jungen Menschen und helfen individuell. Der Service kann von Auszubildenden, Ausbildungsbetrieben, aber auch Eltern und Berufsschulen kostenlos in Anspruch genommen werden. Mehr Informationen erhalten Sie unter www.vera.ses-bonn.de.

Noch vor Beginn der Ausbildung greift die Initiative Rock Your Life. Hauptschülern werden Studenten als Mentoren zur Seite gestellt, um die letzten zwei Schuljahre besser meistern zu können und erfolgreich in eine Ausbildung durchzustarten. Eine tolle Initiative, die sich aus Spenden finanziert und sich daher über Unterstützung von Ausbildungsunternehmen sehr freut.Mehr Informationen erhalten Sie unter www.rockyourlife.de

Azubi-Bewerber: Ende der Bescheidenheit

Der Fachkräftemangel hat auch in den Köpfen von Azubi-Bewerbern Spuren hinterlassen: Aus den Bittstellern von einst, die in Unternehmen bescheiden um eine „Lehrstelle“ anklopften, sind mittlerweile selbstbewusste Kunden geworden. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Umfrage des Ausbildungsspezialisten u-form Testsysteme, an der 1.155 Ausbildungsverantwortliche, Azubis und Schüler teilgenommen haben.

Die von Professor Daniela Eisele (Hochschule Heilbronn) wissenschaftlich begleitete Studie gibt Ausbildungsbetrieben Hinweise darauf, was sie im Azubi-Marketing und -Recruiting verbessern können. An der Online-Befragung nahmen von Januar bis März 441 Ausbildungsverantwortliche sowie 714 Azubis und Schüler teil. u-form Testsysteme hat eine derartige Studie zum vierten Mal durchgeführt. Mit Unterstützung des Ausbildungsportals azubister.net wurden in diesem Jahr erstmals neben den Ausbildungsverantwortlichen auch Azubis sowie Schüler befragt. Die Studie zeigt, dass Angebote im gewerblich-technischen Bereich sowie zu dualen Studiengängen besonders stark vom Bewerberrückgang betroffen sind. Im Durchschnitt erhielten die teilnehmenden Betriebe 2012 pro Azubi-Stelle im kaufmännischen Bereich 27 Bewerbungen, im gewerblich-technischen Bereich 14 und für das duale Studium 21 Bewerbungen.

Azubi-Bewerber als selbstbewusste Kunden
Azubi-Bewerber sind heute keine Bittsteller mehr, sondern treten als selbstbewusste Kunden auf. Die Azubis und Schüler wurden darum gebeten, ihre Position im Bewerbungsprozess durch Auswahl verschiedener Statements zu beschreiben. Nur 17% votierten dabei für die Option „Ich bin froh, wenn ich überhaupt einen Ausbildungsplatz bekomme“, eine große Mehrheit dagegen für die weitaus selbstbewussteren Varianten wie „Ich informiere mich im Vorfeld und weiß genau, was ich will“, (54%), „Unternehmen und Bewerber begegnen sich auf Augenhöhe“ (24%) oder „Im Prinzip bewirbt sich das Unternehmen bei mir und ich kann mir aussuchen, wo ich hingehe“ (5%). Ausbildungsverantwortliche in den Betrieben schätzen die Haltung ihrer Bewerber durchaus realistisch ein: Nur 13% von ihnen stimmen der Aussage zu „Bewerber sind froh, wenn sie überhaupt einen Ausbildungsplatz bekommen“.

Abweichungen in den Prioritäten
Ausbildungsbetriebe müssen also durchaus selbstbewusste Kunden vom eigenen Ausbildungsangebot überzeugen. Die in diesem Zusammenhang vielfach erhobene Forderung nach „Authentizität“ in der Kommunikation ist dabei noch nicht ganz erfüllt. Für „glaubwürdig“ oder „eher glaubwürdig“ halten nur 62,8% der Azubis den Außenauftritt der Ausbildungsbetriebe. Zudem passen nicht alle Aspekte, die die Betriebe in den Vordergrund rücken, zu den Prioritäten der Azubis. Ausbildungsbetriebe überschätzen zum Beispiel die Bedeutung der Leistungen während der Ausbildung sowie des Unternehmensimages für die Wahl eines Ausbildungsbetriebs durch die Azubis. Sie unterschätzen die Relevanz der Faktoren „Jobsicherheit“ sowie „Ausbildungsberufe und Arbeitsinhalte“ für die Azubi-Kommunikation. Informationen zu „Ausbildungsberufen und Arbeitsinhalten“ erreichen bei 93% der Azubis einen hohen bis sehr hohen Wert – bei den Ausbildungsbetrieben sind es nur 67%.

Karriereseiten auf dem Vormarsch
Von den Azubis nutzen 72% Karriereseiten der Unternehmen „sehr intensiv“ oder „intensiv“, um sich über Ausbildungsbetriebe zu informieren; sie sind damit das wichtigste Medium für Bewerber. Auch die Ausbildungsbetriebe setzen vor allem auf Karriereseiten im Internet. Im Vergleich zur Studie des Vorjahrs sind sie weiter auf dem Vormarsch: 81% der befragten Ausbildungsbetriebe verfügen mittlerweile über Karriereseiten im Netz (2012 waren es 68%). 78% derjenigen, die Karriereseiten im Netz unterhalten, haben eine separate Rubrik „Ausbildung“. Die durchschnittliche Qualität von Karriereseiten schneidet im Blick der Azubis allerdings eher mittelmäßig ab: Nur 43% bewerten sie als „gut“ oder „eher gut“.

Mama und Papa statt Social Media
Social Media gelten vielen als Königsweg für die Ansprache von potenziellen Auszubildenden. Doch ist das noch Zukunftsmusik: Aktuell schneiden sie überraschenderweise in der Gunst der Zielgruppe noch relativ schlecht ab. Mit 19% „sehr intensiver“ oder „intensiver“ Nutzung sind sie bei Azubis sogar etwas weniger beliebt als bei Ausbildungsverantwortlichen. Eine große Rolle für Azubis spielt dagegen nach wie vor der persönliche Rat von Eltern und Lehrern (59%), die damit als Sekundärzielgruppe des Azubi-Marketings nach wie vor eine große Bedeutung haben.

Auswahlverfahren: Tests akzeptiert
Bei der Auswahl von Auszubildenden bietet der Lebenslauf nur sehr wenige Anhaltspunkte für die Eignung von Bewerbern. Deshalb werden bei dieser Bewerbergruppe besonders häufig Tests verwendet. Sie stoßen auf eine große Akzeptanz der Bewerberzielgruppe: 67,8% finden sie für ein Azubi-Auswahlverfahren „sehr gut“ oder „eher gut“. 63% der Azubis bewerten Online-Testverfahren gegenüber Papiertests als „besser“ oder „gleich“. Lediglich 37% geben Papiertests eindeutig den Vorzug.

 

Bewerbernavigator und kostenlose Marketingberatung

Das Feedback der Azubis in der Personalstudie (“keine Rückmeldung”, “Unsicherheit über Datensichtung”, “fehlende persönliche Note bei digitalen Bewerbungen”) klingt nach hartem Tobak. Aber nicht für uns. Denn wir stellen uns den unbequemen Wahrheiten, um unsere Produkte und Dienstleistungen noch stärker an die Bedürfnisse von Bewerbern und Ausbildern anzupassen.

So bekommt der Bewerber beim U-Form Bewerbermanagement-System bewerbernavigator.de auf jeden Fall automatische eine Rückmeldung vom System und im Bedarfsfall mit wenigen Klicks eine persönliche Absage.

Ein Bewerbermanagementsystem ist aufwändig? Mitnichten! Mit der praktischen Facebook-Integration des Bewerbernavigators werden interessante Bewerberdaten mit einem Klick in das Bewerbungsformular übernommen. Bei der Gestaltung unserer Formulare legen wir großen Wert auf Bedienbarkeit und Komfort.

Auch auf die persönliche Note muss kein Bewerber verzichten: Freitextfelder und die Möglichkeit, individuelle Dokumente hochzuladen, ermöglichen ein hohes Maß an Individualität.

Wie Sie ausreichend gute und motivierte Bewerber bekommen? Gerne führen wir einen individuellen Azubi-Marketing-Workshop mit Ihnen durch. Und wenn Sie erst einmal nur schnuppern wollen, steht Ihnen unsere Geschäftsführerin Felicia Ullrich exklusiv für Ihre Fragen zur Verfügung – in einer 20-minütigen Marketingberatung. Lassen Sie sich begeistern! Denn das Herz unserer Geschäftsführerin brennt für das Thema Azubi-Marketing… Stimmen Sie einen Termin mit ihr ab unter 0212 260498-27.

Azubi Ansprache – von erfolgreichen Gastgebern lernen

Ich habe eine Woche Wellness Urlaub im Schwarzwald gebucht. Wandern, ein wenig entspannen und auf neue Ideen kommen. Und siehe da: Letzteres hat schon vor Antritt meines Urlaubs funktioniert.

Freitag – eine Woche vor Antritt meiner Reise – bekomme ich eine Mail des Hotels. “Sehr geehrte Frau Ullrich, wir sind schon mittendrin in den Vorbereitungen für Ihren Besuch. Feldberg & Hochköpfe halten schon Ausschau nach Ihnen. …..” In schönen Worten wurde mir so das Gefühl gegeben, wirklich willkommen zu sein.

Und, ahnen Sie schon, was meine Mail mir Ihrer Azubi-Ansprache zu tun hat? Genau, es geht um das Gefühl willkommen zu sein. Wie fühlt sich so ein junger Mensch kurz bevor es los geht mit der Ausbildung. Er ist nervös, weiß nicht was ihn genau erwartet und sicherlich unsicher. Eine kurze Mail mit wenigen netten Worten kann ihm eine ganze Menge dieser Unsicherheit nehmen und ihm das Gefühl geben: Sie freuen Sie auch ihn (oder sie). Ein schönes Gefühl – mit so wenig Aufwand.

Es kostet nicht viel. Ein paar nette Gedanken und die Zeit für eine Mail – aber es macht unglaublich sympathisch. Und praktisch ist es auch, weil es Ihnen die Möglichkeit bietet, noch einmal auf wichtige Informationen (Anfangszeit, Ansprechpartner, mit zu bringende Unterlagen) hinzuweisen.

Zugegeben, für den Ausbildungsbeginn 2012 kommt die Idee ein bisschen zu spät. Aber das nächste Ausbildungsjahr kommt bestimmt. Und wie wäre es mit einem netten Gruß zu Weihnachten, Ostern oder zum Geburtstag, um Kontakt zu denen zu halten, die schon Verträge unterschrieben die Ausbildung aber noch nicht angefangen haben.

Denn zum “Nett sein” ist es nie zu spät!

Felicia Ulrich